Daher, geht hin…
Wir möchten die Indigenen dort treffen, wo sie leben, ihre Realität kennenlernen, sie hören und das Evangelium gemeinsam mit ihnen leben. Deshalb reisen wir in ihre Dörfer. In persönlichen Begegnungen möchten wir Jesus Christus in den Mittelpunkt stellen. Unser Wunsch ist es, dass er Leben, Familien und Gemeinschaften verändern kann.
Besuchsreisen
Ein Teil unserer Mission neben dem Ausbilden ist es, Indigene zu begleiten – mit verschiedenen Besuchsreisen möchten wir Christen, Gemeinden und Gemeindeleiter mit ihren Familien vor Ort ermutigen, sie im Alltag begleiten und ganz praktisch mit ihnen unterwegs sein.
Dabei geht es auch um Aufklärung und Sensibilisierung in Bezug auf die Spannungen zwischen traditioneller Weltanschauung und den Herausforderungen und Neuerungen der modernen Welt – etwa Internet, Bildung, Umwelt, Finanzen, Gesundheit und Medizin – und darum, biblisch fundierte Wege im Umgang mit diesen Veränderungen zu finden. Auf unseren Reisen leisten wir zudem medizinische Hilfe in Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen und unterstützen kleinere soziale Projekte wie Bienenzucht, Kleintierhaltung oder die Verbesserung der Wasserqualität.
Brunnenbau
In unserer Werkstatt in Cashibo fertigen wir hochwertige und langlebige Komponenten für Brunnen an. Anschließend reisen wir in die Dörfer, um neue Brunnen zu bohren oder bestehende Anlagen zu reparieren. Sauberes Trinkwasser ist lebensnotwendig, doch vielen Gemeinden im Amazonasregenwald fehlt der Zugang dazu. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen dauerhaft Zugang zu sicherem Trinkwasser erhalten. Dabei erinnern wir im persönlichen Austausch auch daran, dass Jesus uns das lebendige Wasser schenken möchte.
75
Brunnen
gebaut
30+
Jahre der
Aktivität
15
Ethnische
Gruppen erreicht
und mehr…
Durch die Gute Nachricht von Jesus Christus bekommen Kinder und Jugendliche wertvolle Richtlinien für ihr Leben, die ihnen helfen, mit den Herausforderungen der heutigen Zeit umzugehen. Es gibt zahlreiche evangelische Kirchen, die wir in der Kinder- und Jugendarbeit langfristig fördern und unterstützen möchten. Obwohl schon viele Schulungskurse durchgeführt werden konnten, mangelt es für diese grosse Aufgabe an ausgebildeten indigenen Leitern, die über angemessene Unterrichtsmaterialien verfügen. Wir bieten eine systematische Ausbildung für Sonntagsschullehrer und/oder Jugendleiter an. Nach einem eingegangenen Gesuch durch die Kirchenverbände, führen wir in den Volksgruppen überregionale Schulungskurse durch, die nach Möglichkeit in ihre eigenen Sprachen übersetzt werden. Das Ziel der Ausbildung ist, regionale Leiter auszubilden, die danach wiederum ihre eigenen Kurse durchführen.
Neben der Ausbildung im Bibelinstitut möchten wir auch direkt bei den indigenen Christen vor Ort sein. Einerseits um Absolventen und Studenten zu besuchen aber auch um sie in Gruppen zu versammeln, um sie gemeinsam zu unterrichten. Dabei vertiefen wir Themen, die bereits am Bibelinstitut gelehrt wurden, und unterrichten aber auch neue Inhalte. Vor Ort findet zudem seelsorgerliche Begleitung statt, um den Menschen mit Rat und Unterstützung zur Seite zu stehen. Wichtig ist uns auch, dass wir als Mitarbeiter selbst Zeit in den Dörfern verbringen, von den Bewohnern und ihrem Glaubensleben lernen. So können Lebensumstände und Herausforderungen besser verstanden und Hilfen gezielt an der jeweiligen Realität ausgerichtet werden.
Unsere Mechaniker unterrichten ein- bis zweiwöchige Mechanikerkurse in den Dörfern. Die Teilnehmer lernen, wie Motoren aufgebaut sind, wie deren Bestandteile heissen und wie man sie zusammenbaut. So können sie später, teils fernab von der nächsten Werkstatt, selbständig die Motoren von Booten, Motorsensen und Motorsägen reparieren.
Neben der praktischen Hilfe im Mechanikerkurs begleiten wir die Menschen auch in geistlicher Hinsicht, halten Andachten oder predigen im Gottesdienst und sprechen mit ihnen über das Evangelium.





